23/04/14

Das Garmin Vivofit ist angekommen – erste Eindrücke

Vor ziemlich genau einer Woche hat es das Garmin Vivofit Armband nun endlich zu mir nach Österreich geschafft. Mobilelifeblog hat zusammen mit Garmin einige Blogger ausgewählt welche das Garmin Vivofit mal auf Herz und Nieren testen dürfen. Da Sport bei mir sowieso einen hohen Stellenwert hat, passt das natürlich perfekt. Danke dafür!

Garmin Vivofit

Erste Eindrücke

Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Zustellung und schlussendlich auch noch bei der Abholung (danke UPS) kam das Band heute vor einer Woche endlich zu mir. Ausgepackt und ran an dem Arm.

Im Lieferumfang ist folgendes dabei:

  • Garmin Vivofit
  • 1 x großes Armband, 1 x kleines Armband
  • USB-Stecker für den Sync mit dem PC/Mac

Über die Qualität des Armbandes wie auch über das Gerät kann man eigentlich nicht meckern. Es ist eben aus Gummi aber in Wahrheit ist das gut so. Alleine beim Sport möchte ich nichts anderes tragen als ein Gummiarmband, wenn man schwitzt ist alles andere ziemlich unangenehm. Im Alltag daher vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, beim Sport aber perfekt.

Die Einrichtung

Da ich ein iPhone habe und für mich das auch der gewünschte Weg der Synchronisierung ist (andere Möglichkeite wäre mit PC/Mac), habe ich mir die Garmin Connect App auf mein iPhone geladen. Damit man diese App – und somit auch das Band – überhaupt benutzen kann wird ein Benutzer bei garmin.com vorausgesetzt. In der heutigen Zeit heißt das daher am Besten: einmaliges Passwort und eigene E-Mail Adresse. Gesagt, getan. Nach dem Anmelden wird man von der App gleich angewiesen wie man denn nun sein Armband einrichten kann. Das Vivofit hat Bluetooth an Board, dazu muss man die einzige Taste am Gerät für einige Sekunden drücken bis “Sync” erscheint. Es ist anschließend Bluetooth aktiviert und das Armband kann gefunden werden. Beim Handy auch noch Bluetooth einschalten und schon ist es fast wieder erledigt.

Code eingeben damit die beiden Geräte sich pairen und dann macht die App eigentlich fast alles andere. Einstellungen aus Garmin.com über einen selbst werden übertragen, aktuelle Uhrzeit wie das Datum wird übertragen und im Idealfall sogar eine neue Software.

Achtung: Bei Garmin.com ist am Anfang alles auf US eingestellt. Das heißt man muss die Einheiten, das Datum, die Uhrzeit und auch den Wochentag auf unsere Breitengrade einstellen.

Ist die erste Grundsynchronisation erledigt kann man das Band benutzen, ob als Schrittzähler, Kalorienzähler, Uhr oder für einen ganz anderen Einsatzzweck kann jeder selbst entscheiden. In einem weiterem Blogpost klären wir dann die ersten paar Testwochen und wie sich das Gerät im Alltag schlägt.

 

16/04/14

Wenn RSS-Feeds wieder Spaß machen

reeder 2

…. dann muss wohl endlich der langersehnte Reeder 2 gekommen sein. Am iPhone und iPad bereits top war er nach dem Sterben vom Google Reader am Mac leider nicht mehr benutzbar. Nun, dank neuer Version, kann er mit vielen Diensten umgehen:

  • Feedly
  • Feedbin
  • FeedWrangler
  • Feever

Leider funktionierten gewisse Dinge wie Readability noch nicht, auch fehlen noch die Icons für Twitter, Facebook usw. Dennoch, für eine Beta-Version schonmal spitze! Derzeit kann man die Version auch kostenlos beziehen, wie gesagt derzeit! Wenn Reeder 2 final wird, wird dieser mit Sicherheit etwas kosten.

Endlich wieder schöne RSS-Feeds <3

 

8/04/14

iOS7.1 – Erhält Facebook App trotz Verbot Zugriff auf die Standort-Daten?

Erhält Facebook trotz explizitem Verbot in den Privatsphäre Einstellungen Zugriff auf den aktuellen Standort?

Location PreferencesDie Frage lässt sich nicht zu 100% beantworten. Allerdings hat ein Zufallsfund meinerseits diese Frage in den Raum geworfen.

Mehr durch Zufall öffnete ich die Einstellungen zur Hintergrund-Aktualisierung der Apps und was ich dort sah verwunderte mich doch ein bisschen:

Background Refresh

 

Diese kleine Kompassnadel sollte eigentlich nur dann erscheinen, wenn eine Applikation Zugriff auf die Geo Daten hat/hatte. Was also macht das Symbol bei der Facebook App wenn ich es der App doch untersagt habe darauf zuzugreifen?

In jedem Fall liegt hier ein Fehler vor, ob die Kompassnadel nun falsch angezeigt wird oder ob die App auf den Standort Zugriff hat kann ich nicht sagen.

In jedem Fall wäre es unschön. In manchem sogar unschöner!

29/03/14

Lösung: Synology NAS meldet Speicher voll oder /dev/md0 voll

Sie können sich nicht am System anmelden, da der Speicherplatz derzeit voll ist. Führen Sie bitte einen Neustart des Systems aus und versuchen Sie es noch einmal.

 

Schöne Meldung die mir die NAS da vor ein paar Tagen gezeigt hat. Anmelden auf der Weboberfläche des Synology NAS nicht mehr möglich, es wird ein Neustart gefordert. Ehrlich gesagt eher lustig. Wie soll man ein System auf dem man sich nicht mehr anmelden kann vernünftig neu starten? Richtig, geht nicht!

Also mal händisch gemacht direkt am Gerät, hat diesem leider nicht wirklich geschmeckt – was klar war. Mittels SSH auf die NAS verbunden und mal mit “df -h” nachgesehen, was denn da los ist. Interessanterweise wurde beim Start nichtmal mehr die Festplattenfreigabe eingehängt sondern nur mehr die Systempartition. Es zeigt sich folgendes:

/dev/md0 2.3G 2.3G 0 100% /

Nach dem Auslesen der Speicherauslastung leider immer noch nicht schlauer geworden. Nach ein bisschen nachsehen welche Prozesse denn da so arbeiten, fand ich heraus dass die Indexierung wohl ein bisschen verrückt spielt.

Lösung

Mit folgenden Befehl den Prozess beenden und anschließend ein paar Minuten warten:

synoindex_mgr –kill

Nach einigen Minuten nochmal den Befehl

df -h

ausführen. Es müsste statt 100% eine deutlich kleinere Zahl bemerkbar machen. Wenn dem so ist nochmal mittels des Schalters die NAS abschalten und wieder anschalten.

Diese fährt dann wieder normal hoch, startet sämtliche Dienste und stellt auch wieder alle Dateien bereit.

 

26/03/14

HowTo: Skype Update über GPO Deploy

Bisher war die Skype Version 5.xx bei uns im Einsatz, die Updates wurden über das Microsoft System Center mittels der Skype MSI gelöst. Da leider ein Upgrade von Skype 5 auf Skype 6 mittels der MSI und von SCCM nicht mehr möglich ist, muss man sich irgendwie anders abhelfen.

Zwei Möglichkeiten habe ich gefunden und bin dabei auch auf eine durchaus interessante Sache gestoßen.

Möglichkeit 1 – Exe austauschen

Wenn Skype installiert wird passiert – wie auch sonst überall – im Hintergrund vieles. Jedoch vieles was ziemlich unnötig bzw. unwichtig ist. Diverse Verlinkungen, ein paar Regeinträge und noch so ein paar Dinge die in Wahrheit nicht benötigt werden. Denn Skype lässt sich ziemlich einfach und sehr schnell upgraden, man muss einfach nur die Skype.exe mit der aktuellen Version überschreiben. Skype öffnen und neue Version begrüßen.

Soll heißen, alles was Skype wirklich benötigt um lauffähig zu sein ist einzig und allein die Skype.exe.

Es gibt jedoch ein Problem: Da die Skype.exe im Program Files Ordner liegt ist es unter Win7 leider nicht möglich diese so einfach mittels Batch/Powershell/VBS Script auszuwechseln. Leider auch nicht wenn das Skript über GPO geladen wird, wo es grundsätzlich sowieso höhere Privilegien hat. Nach kurzer Zeit und interessanter Erkenntnis also schnell wieder davon abgewendet. Gute Möglichkeit wenn es schnell gehen muss bei ein paar Rechnern. Für alles andere eher ein nice to know.

Möglichkeit 2 – Batchscript mit MSI/MST Datei

Durch ein bisschen Google bin ich auf den Herrn Hannes Schurig gestoßen. Dieser hat eine herrliche Möglichkeit geschaffen Skype selbst in großen Unternehmen up to date zu halten. Danke dafür. Seine Möglichkeit beherbergt folgende Features:

  • Installation von Skype, bei Fehler Deinstallation der alten Version und dann Installation
  • bestimmte Rechner können ausgeschlossen werden
  • Versionsprüfung
  • Eula Akzeptierung
  • Log von allen Rechnern

Die Vorgehensweise am Besten bei ihm direkt im Blog ansehen und dafür bedanken!

Da sowas natürlich nie zu 100% passt habe ich noch Kleinigkeiten geändert. Wir benötigen keinen Clientfilter, daher flog der Teil raus.

REM Clientfilter: nur die Computer aus der allowedPCs.txt dürfen installieren
::for /f %%f in (%wd%\allowedPCs.txt) do if "%computername%"=="%%f" goto check
::goto end

REM Clientfilter: die Computer aus der deniedPCs.txt dürfen nicht installieren
for /f %%f in (%wd%\deniedPCs.txt) do if "%computername%"=="%%f" goto end 

Da eine GPO sowieso an eine OU gebunden ist, kann man relativ gut steuern welche Rechner das Skript ausführen sollen und welche nicht.

Weiters habe ich noch eine eigene MST gemacht da wir einen Desktopshortcut haben wollen. Ansonsten blieb alles gleich. Wurde natürlich anschließend alles getestet und für sehr gut befunden. Wer Skype im Unternehmen einsetzt für den ist dieses Skript schon fast Pflicht.

Danke an Hannes Schurig!

25/03/14

codefront.io zu Gast in Linz

codefront Linz

 

Vor wenigen Wochen war es noch die Kod.io und schon bald ist es die codefront.io. Linz bekommt gleich direkt die nächste Entwicklerkonferenz spendiert. Anscheinend hat es den Machern der Kod.io so gut in Linz gefallen, dass sie direkt weiter machen und das ist auch gut so!

Sessions sind auf alle Fälle sehr interessant auf den ersten Blick. Klarer Fokus liegt dabei auf Frontend. HTML5, CSS3, Javascript(-Bibliotheken). Das alles soll – wie letztes mal auch – mit dabei sein. Achja eins auch noch, die Macher hinter Atom.io sind auch da.

In diesem Sinne: Grab your ticket!

21/03/14

Fall “Hintergrund Investitionen”

Seit der Übername von Orange durch Drei geht es in Österreich stets bergab für die Verbraucher. Besonders drastisch sieht man dies an dem Fall A1. Der größte Provider Österreichs macht – so möchte man meinen – mittlerweile einfach das was er will. Sämtliche Tarifarten oder Services wurden bereits erhöht. Sei es ein normaler Sprachtarif, Kabelinternet, mobiles Internet oder eben auch das Aktivierungsentgelt. Die Liste ist fast unendlich und kann natürlich noch weiter ausgeführt werden.

Wie der webStandard berichtete, erhöht A1 nun auch die Tarife von Bestandskunden. So etwas ist natürlich immer gepaart mit einem Sonderkündigungsrecht. Viele davon wissen dies aber nicht oder wissen vielleicht noch gar nichts von der Tariferhöhung.

Bisher hatten wir es in Österreich immer sehr schön. Im Vergleich zu Deutschland hatten wir deutlich billigere Internettarife und Telefontarife. Dies passierte durch viele Anbieter und dem daraus entstandenen Preiskampf. Nun nach der Übernahme geht die Rolle wieder rückwärts und der Verbraucher wird ordentlich zur Kasse gebeten.

Dabei immer wieder das schönste Argument wie im aktuellen Artikel nach zu lesen:

Um allen A1-Kunden trotzdem weiterhin eine hervorragende und verlässliche Netzqualität bieten zu können, sind massive Investitionen in die mobile Netzinfrastruktur notwendig

 

Schon interessant wie schnell sich der Spieß umdrehen kann. Der Verbraucher zahlt grundsätzlich mit seiner Grundgebühr sowohl den laufenden Betrieb als auch neue Investitionen. Hier nun immer wieder das Thema “Investition” in den Raum zu stellen ist eine sehr schlechte und fadenscheinige Ausrede. Man kann doch den Verbraucher nicht direkt – obwohl er die neue Technik vielleicht gar nicht nutzen will – finanziell daran teil haben lassen.

Fazit für mich:

Der ursprüngliche Preiskampf der diese billigen Tarife ermöglichte und uns so viel Freude brachte ist nun jeden Tag aufs neue für den Verbraucher eine mehr als traurige Sache. Jeden Tag holen sich die Provider wieder zurück was sie in den letzten Jahren auf sich sitzen haben lassen.

Übrigens, dies betrifft nicht nur A1 sondern eigentlich alle österreichischen Mobilfunkbetreiber.

18/03/14

Endlich: Smartwatches bekommen ein Betriebssystem

Google weiß sehr genau wo ihre Stärken liegen. Android ist eine dieser Stärken. Da gibt es doch nur mehr einen logischen Schritt oder? Aus der Software für Google Glass ein Betriebssystem zu machen und dieses veröffentlichen mit der passenden SDK.

Genau das hat Google heute gemacht und präsentiert das ganze mit folgendem Video:

Erinnert ziemlich an das Google Glass Video und zeigt aber dennoch wiedermal was alles möglich sein könnte oder wird. Schöne neue Welt! Das ganze heißt Android Wear. Ich finde es absolut genial, dass sich nun endlich auf diesem Sektor einiges tut und bin gespannt was die Hersteller dieser Welt daraus machen und ob auch hier Samsung so punkten kann wie im Smartphonesegment.

Btw: Motorola hat heute bereits mit dieser Software eine Smartwatch veröffentlicht. Für mich die erste Smartwatch die auch vom Style her nicht nach Spielzeug aussieht. Das einzige Problem was ich auf den Fotos erkennen könnte ist, dass sie zu groß ist oder täuscht das?

12/03/14

HowTo: IPKG und pyLoad nach Update auf DSM 5.0 installieren

Gestern war es soweit, DSM 5.0 von Synology ist endlich freigegeben worden. Dank der vielen Cloud-Features wollte ich möglichst schnell das Update bekommen. Doch wie bei jedem Update habe ich zwei für mich wichtige Fragen:

  • Funktioniert IPKG dann noch?
  • Funktioniert pyLoad dann noch?

Ich kann mittlerweile zu beiden Fragen mit “JA” antworten. Es muss zwar wieder installiert werden aber das sollte kein Problem sein. Hier die Schritte die ihr durchmachen müsst.

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