9/06/13

LG Optimus G im kurzen Überblick

Ich hatte vor ein paar Tagen für einige Zeit das LG Optimus G im Test. Geplant gewesen wäre ein kompletter Review mit ausführlicher Meinung einigen Tests, Videos usw. So wie ihr das eben kennt von mir. Damit kann ich leider dieses mal nicht dienen, denn Privat war einiges zu tun und da rutscht eben der Blog in den Hintergrund. (Stichwort: Richtige Prioritäten setzen).

Egal, kommen wir zum Thema.

  • Das LG Optimus G kommt mit riesigen 4,7 Zoll daher, mir mal wieder deutlich zu groß, aber das wissen die Meisten ja bereits von mir. Abseits von der Größe jedoch ist der Bildschirm wirklich einsame Klasse. Klare Farben und dabei sehr hell und nicht zu übersättigt, ein iPhone sieht dagegen alt aus. (Warum schafft das Apple nicht?).
  • Schnell, Schneller, Optimus G. Ein schnelles Android-Handy, das gibts doch! Die Bootzeit ist wirklich rekordverdächtig, auch unterm Arbeiten keine Ruckler oder Probleme selbst mit vielen Apps im Hintergrund
  • Hoher ISO-Wert. Doch was bedeutet das? Das Gerät kann selbst bei wenig Licht viel aus einem Foto machen, ich war wirklich begeistert wie hell das Foto tatsächlich wird obwohl es keinen Blitz zur Unterstützung hatte. Ein Nachteil bleibt dabei: Je höher der ISO-Wert, desto mehr rauscht auch das Foto später.
  • Info Led. Bald sterben diese schönen LED-Anzeigen aus, LG lässt sie im Optimus G nochmal aufleben und trifft damit genau meinen Geschmack.
  • Software-Feature: Das Handy beherrscht dank eigener Android-Version von LG natürlich viele Software-Kniffe der interessanteste dabei war für mich eindeutig folgende Funktion: Das Smartphone erkennt ob man auf Display sieht oder nicht und stellt dadurch den automatischen  Lock ab für den Zeitraum des Lesens vom Display.

Fazit

Auch wenn ich nicht wirklich viel Zeit investieren konnte, so war ich in der kurzen Zeit sehr zufrieden mit dem LG Optimus G. Die einzige für mich negative Sache ist der riesige Screen, aber das ist wohl eindeutig persönliches Empfinden!

Top Gerät zu einem Top Preis.

7/06/13

Zwischenbericht: Billa und sein Kundendienst

Da hatte ich mittlerweile vor knapp zwei Wochen nen netten Erfahrungsbericht geschrieben wie gut bereits dieses Bargeldabheben bei Billa funktioniert. Klar es ist neu, dennoch wenn Werbung dafür gemacht wird sollte man auch davon ausgehen können, dass die Mitarbeiter bereits geschult wurden.

Nun gut, wurde ja schon alles erwähnt. Billa hatte sich am Montag darauf sofort bei mir gemeldet mit folgendem Kommentar:

Billa AT Facebook ReaktionWir halten fest: ich habe mein Feedback am 27. Mai nochmal extra schriftlich gemeldet obwohl ich dies eigentlich schon mittels Blogbeitrag erledigt hatte. Was ist seitdem passiert? Gar nichts. Seitens Billa hat sich keiner bei mir gemeldet. Das einzige war eine Anfrage von mir über Twitter, doch auch seitdem nichts.

Billa Twitter Reaktion/Anfrage

 

Unsere Meinung dürfte ihnen also wirklich wichtig sein (Achtung Ironie!).

 

29/05/13

Review: Star Command

Bild 1: Star Command - Startbildschirm

Bild 1: Star Command – Startbildschirm

Ein eigenes Raumschiff besitzen und zu managen, das ist es was “Star Command” möglich macht. Die Grafik und Spielmechanik erinnert dabei an die Arbeiten der Spieleschmiede “Kairosoft” ( z.B. “Game Dev Story” oder “Grand Prix Story“). Die Entwicklung der App wurde über Crowdfunding finanziert, kostet im App-Store 2,96€ und ist bereits in Version 1.0.2 als Universal-App verfügbar.

Gameplay:

Bild 2: Raumschiff im Orbit der Erde

Bild 2: Raumschiff im Orbit der Erde

Auch wenn sich die Grafik an 8-Bit anlehnt, gibt gerade das dem Spiel seinen Charme. Denn trotzdem ist alles gut erkennbar, die Schiffe und Hintergründe sind abwechslungsreich und mit liebe zum Detail gestaltet. Jedoch merkt man, das “Star Command” noch lange nicht fertig ist. Hier und da findet man noch den “Coming Soon”-Button und außerhalb der sehr gradlinig angelegten Kampagne hat man kaum die Möglichkeit sich frei in der Spielewelt zu bewegen. Dabei ist das Potenzial des Spiels schon zu sehen, denn es sind zwar schon sehr viele Planeten eingebaut, diese können jedoch nicht angesteuert werden. Die bei Kickstarter versprochenen Features, neue Planeten erkunden und somit die Crew auch außerhalb des Raumschiffes zu steuern oder das komplexe Diplomatie-System fehlen beispielsweise noch komplett.

Bild 3: Raumschiff im Hyperraum

Bild 3: Raumschiff im Hyperraum

Wer allerdings auf Micromanagement steht, wird hier seine Freude haben. Die KI der eigenen Leute ist nämlich recht begrenzt, sodass sie sich nicht von Feuer oder Gegner entfernen (Techniker oder Forscher/Arzt) und dadurch sterben. Auch schießen die bewaffneten Crewmitglieder gerne stur auf eine Wand wenn ein Eindringling dahinter steht oder Crewmitglieder rennen auf ihrem Weg durchs Raumschiff direkt an einer durchbrochenen Aussenwand vorbei und verschwinden im All. Also muss ein Teil der Aufmerksamkeit immer wieder auf diese Aspekte des Spiels gerichtet werden, denn die Crewmitglieder wachsen mit jeder Herausforderung, erhalten dadurch neue Fähigkeiten und werden somit erfolgreicher in ihrem jeweiligen Aufgabengebiet. Doch gerade das macht den Reiz aus, da man auf seine Leute wirklich aufpassen muss. Im Netz wird immer wieder davon gesprochen, das “Star Command” relativ schwer sein soll. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, das rudimentäre Englischkenntnisse und ein Grundverständnis der Spielmechanik reichen, um erfolgreich zu sein.

Bild 4: Geentertes Raumschiff im Kampf

Bild 4: Geentertes Raumschiff im Kampf

Die Kämpfe mit anderen Schiffen erfolgen ganz klassisch Schiff zu Schiff, wobei die Gegner auch versuchen das Schiff des Spielers zu entern. Um diese Eindringlinge muss man sich nun auch noch kümmern, während man mithilfe von durch Minigames gesteuerten Bordwaffen auf den Gegner feuert. Diese Minigames bringen noch etwas Abwechslung und Action in den Kampf. Hier werden Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen gebraucht, um den Gegner überhaupt zu treffen. Jede der drei Bordwaffen, hat ein eigenes Minigame deren Funktion man jedoch schnell zu handhaben lernt.

Inhalte:

Bild 5: Minigame zum zielen mit dem Photonen Torpedo

Bild 5: Minigame zum zielen mit dem Photonen Torpedo

Wie bereits erwähnt, ist die Kampagne sehr gradlinig und läßt nur wenig Spielraum für eigene Entscheidungen. Von Anfang bis Ende wird man mehr oder weniger von Planet zu Planet geschickt.

Die einzige Wahl, die dem Spieler in der vorliegenden Version bleibt, ist die Möglichkeit bereits erledigte Missionen/Planeten erneut anzusteuern und den dortigen Gegner erneut in die Knie zu zwingen, sich den einen Planeten zwischen mehreren möglichen Missionen/Planeten auszusuchen der einem gerade gefällt oder welche der Antworten man in einem Dialog verwendet (leider enden diese eigentlich immer im Kampf, wenn auch die Art des Kampfes sich unterscheiden mag).

Sobald die Kampagne mit ihren 12 Zwischenstationen abgeschlossen ist, werden der nächste Schwierigkeitsgrad und größere Raumschiffe freigeschaltet. Jedoch muss man nun nich komplett von vorne anfangen, sondern darf zumindest seine Crew behalten.

Fazit:

In der aktuell vorliegenden Version 1.0.2 ist “Star Command” offensichtlich noch lange nicht fertig. Eher hat es den Anschein einer offenen und vom Kunden bezahlten Beta. Doch auch das bringt schon ein paar Stunden Spaß und die nächsten Updates werden sicher kommen. Sollte wirklich eine Open-World-Map und das Diplomatie-System folgen, wird dies den Anspruch an den Spieler um ein Vielfaches erhöhen. Besonders gespannt wird natürlich die Möglichkeit erwartet, neue Planeten mit der eigenen Crew zu erforschen. Denn dann kann sich ein jeder wie Captain Jean-Luc Picard fühlen!

25/05/13

Erfahrungsbericht: Einkaufen bei Billa und (kein) Bargeld abheben

In Deutschland beim Rewe-Konzern schon lange Gang und Gebe hat man es nun auch endlich in Österreich eingeführt. Man kauft etwas bei Billa ein und zahlt dabei mit Karte, sagt der Dame an der Kasse auch noch, dass man Geld abheben will und schon bekommt man das Geld und zahlt den Einkauf. In Deutschland gibt es dabei einen Mindesteinkaufswert von 20 Euro, in Österreich nicht. Rein theoretisch könntet ihr so nen Kaugummi kaufen und 50 Euro Bargeld abheben. Kein Problem – soweit zumindest in der Theorie. (Standard-Artikel).

Bei dieser Art der Geldbehebung ergeben sich zwei Vorteile:

  • Man muss nicht extra zur Bank um sein Bargeld abzuheben
  • Keine Bankomatgebühren da es für die Bank keine Abhebung sondern eine Zahlung ist

Heute Morgen wollte ich dann gleich mal die Theorie in die Praxis umsetzen. Der Einkauf fürs Frühstück stand an und so ging es gleich mal zum Billa um das auszutesten. Einkauf erledigt und an der Kasse angekommen sagte ich, dass ich gerne mit Karte zahlen würde mit dem Zusatz dass ich noch bitte 50 Euro Bargeld haben will. Der erste Gesichtseindruck hätte mir spätestens jetzt sagen müssen, dass dies noch lustig werden konnte. Die Verkäuferin wusste nicht von was ich rede. Nun gut, sie entdeckte am Bedienfeld einen Button und versuchte es einfach mal nach bestem Wissen und Gewissen. Logisch, funktioniert hat dies nicht. Ich zahlte meinen Einkauf mit Karte, jedoch stand am Bedienfeld beim Kartenterminal nichts von 58 dort sondern nur von 8 Euro. Ich fragte nochmal nach, ob sie denn vergessen hätte, dass ich 50 Euro abheben will. “Nein, das ist ganz normal” bekam ich zu hören. Kartenzahlung erledigt keine 50 Euro bekommen.

Die Frau war mittlerweile sichtlich nervös und tat mir ehrlich gesagt auch ziemlich Leid, schließlich kann sie für eine schlechte Schulung seitens des Konzern nichts dafür. Es wurde der Chef gerufen, sofort kam auch noch eine zweite Mitarbeiterin dazu, die sich auch direkt dafür interessierte. Scheinbar hatte auch sie davon noch nie etwas gehört. Der Chef kam, die Mitarbeiterin fragte ihn direkt mal, wie dies denn nun funktionieren solle. Und gleich mal die beste Meldung “Keine Ahnung, ich habe da nur einen Zettel bekommen, ich hole den mal”. Super, also auch der Filialleiter hat null Ahnung. Weiter gehts mit dem Zettel und was bekam ich zu hören? “Nein das funktioniert jetzt nach dem Einkauf nicht mehr, Sie können nur Geld im Zuge eines Einkaufs abheben”. Ich so “Genau das habe ich der Mitarbeiterin auch gesagt und sogar extra nochmal vor der Kartenzahlung nachgefragt”. Die Mitarbeiterin meinte darauf nur “Ja, das stimmt!”. Na immerhin, sie sagt das gleiche wie ich, dachte ich mir. Leider brachte mir dies nur herzlichst wenig, denn vom Chef bekam ich nur zu hören “Wie gesagt jetzt ist es zu spät, kaufen Sie noch etwas, dann können Sie ihr Geld abheben”. Ich verneinte und verabschiedete mich.

Lieber Rewe-Konzern, bitte schult eure Mitarbeiter und startet erst dann die Aktion. Denn so ist es nur unangenehm für eure Mitarbeiter und gleichzeitig vergrault ihr eure Kunden!

13/05/13

Echofon for Mac wieder am Leben!

Hallo Echofon und willkommen zurück auf der Welt bleibt einem da nur zu sagen. Ich war damals ziemlich traurig, als die Entwickler hinter dem Twitter-Client bekannt gaben, dass der Client für den Desktop nicht mehr weiterentwickelt wird. Mit der Twitter API 1.1 gibts nun mit dem Client (auch wenn er noch funktioniert) immer mehr Fehler und funktioniert einfach nicht mehr so wie es noch unter 1.0 war. Ist ja auch klar.

Dennoch, umsteigen auf einen anderen Client wollte ich nie. Ich wusste einfach nicht welcher. Ich liebe den Minimalismus und der Timeline Sync der noch dazu funktioniert ist einfach traumhaft. Umso mehr hab ich mich nun gefreut, dass Echofon im Mac AppStore aufgeschlagen ist angekündigt durch einen Tweet vom Chefentwickler:

Auch wenn der Client für 8,99 Euro zu haben ist, ist dieser sein Geld wirklich wert. Noch dazu wird er ab sofort nun doch wieder weiterentwickelt!

Zuschlagen und Freude haben, zumindest war das mein Motto!

8/05/13

Willkommen zurück im Steinzeitalter!

Jetzt habe ich wirklich lange nichts zu diesem Thema gesagt und dennoch muss es nun sein.

Wir leben in der Zeit des Internet. Keine andere Technik hat sich so schnell durchgesetzt und ist dabei mittlerweile ein wirklich wichtiger Treibfaktor für die Wirtschaft. Doch anscheinend sehen dies nicht alle so oder liebe Deutsche Telekom? Denn diese hat nun die AGB geändert, spätestens bis 2016 sollen alle Kunden umgestellt sein auf die neuen Bedingungen. Sofern ihr nen Zusatzpaket bucht seid ihr sofort dabei. Doch was besagen die neuen AGB?

Die Telekom wird in Zukunft drosseln. Laut Telekom ist die Auslastung zu hoch geworden und daher muss nun die Notbremse gezogen werden. Je nachdem in was für einem Tarif man festhängt wird bereits ab 75GB an der Geschwindigkeit geschraubt. Nach unten versteht sich. Hier mehr. Doch das allein ist nicht alles. Die Netzgemeinde rebelliert momentan ordentlich, mit guten Grund. Nicht nur, dass die Telekom in Zukunft drosseln wird, nein sie wird auch eine gewisse Freiheit einschränken. Denn alle Telekom Services (On-Demand Filme usw.) werden natürlich nicht gedrosselt und können jederzeit mit voller Geschwindigkeit benutzt werden.

Telekom: “Es ist zu viel Datenverkehr geworden und man muss daher nun drosseln”

  • Jedoch sagt die Telekom auch, dass gerade mal 3% aller Kunden von der Drosselung betroffen sein werden, da die meisten ohnehin nicht die Grenze von 75GB erreichen. Also warum muss dann überhaupt gedrosselt werden? Die 3% der Kunden sind ja wohl ein sehr geringer Anteil.
  • Laut einem Insider, wie hier bekannt wurde, dient die Drosselung vor allen den Mehreinnahmen. Dies könnte passen, denn heute wurde bekannt, dass man auch nach 2016 (bis dorthin tritt die Drosselung in Kraft und ist technisch umsetzbar) noch eine Flatrate haben kann wenn man sie denn extra zur bestehenden Leitung hinzufügt. Kosten zusätzlich: 10 bis 20 Euro.
  • Das Thema Netzfreiheit schneidet die Firma gar nicht an, dabei ist dies genau das Schlimmste an der Sache. Ich kann mir nicht mehr die Information zu der Zeit holen wenn ich sie gerne hätte. Noch schlimmer ich kann mir nur bestimmte Informationen holen welche vom Provider “freigegeben und gelenkt” werden.

Mich macht das Thema ehrlich gesagt ziemlich wütend und die Netzgemeinde zeigt, dass ich hier bei weitem nicht der Einzige bin. Bin nur gespannt, wann diese Welle nun nach Österreich rüber kommt.

28/04/13

iSteve – eine etwas andere Steve Jobs Doku

iSteveEs ist Zeit für den ersten Film über Steve Jobs, wobei man dies wohl nicht so direkt sagen kann. iSteve ist ein Film welcher zwar über Jobs handelt jedoch sein Leben mit etwas Scherz behandelt. Dauert 78 Minuten und wartet teils mit echt guten Scherzen auf soweit man weiß was Steve Jobs wirklich gemacht hatte. Ich konnte viele Situationen wieder erkennen und hatte mich ganz gut unterhalten gefühlt.

Könnte man ein Wochenendfilm werden oder? Viel Spaß beim Ansehen!

 

22/04/13

Das MediaPad 10 FHD von Huawei im Kurztest

Das Mediapad 10 FHD kam diese Woche hier an und wollte mal kurz angesehen und getestet werden. Doch ich fange mal von vorne an was das Tablet kann. Hier die Keyfacts:

  • 10,1 Zoll mit einer Auflösung von 1920×1200 (Full-HD)
  • LTE, 3G und WLAN
  • 8MP hinten mit Doppel-LED Blitz und eine 1,3MP Kamera vorne
  • Intern 16GB Speicher, extern erweiterbar mittels MicroSD Karte bis zu 32GB
  • Quad-Core CPU von Cortex
  • micro-HDMI

Ein Tablet wie man es in der aktuellen Zeit eben baut. Daten welche man sich wünscht aber auch nichts besonderes. Preis momentan um die 350 Euro laut Geizhals. Doch interessant sind nicht nur Daten, richtig interessant wirds doch erst beim Hands-On und der Benutzung. 

Einschalten und loslegen. Genau in dieser Form mache ich einen Kurztest. Leider hatte ich nicht sehr viel Zeit mit dem Tablet deswegen hier nur im Kurzen meine Eindrücke. Leicht, gute Form und auch hier wieder wie auch bei Samsung die für mich richtige Ausrichtung. Querformat, ein Tablet ist einfach nicht für einen Hochformateinsatz konzipiert.

Mit genügend Leistung kann dieses Tablet definitiv aufwarten, zumindest in der täglichen Benutzung auf alle Fälle. Habe testweiße einige Spiele wie auch sonstige Anwendungen gestartet, alles kein Problem. Selbst das Multitasking, welches ja richtiges Live-Multitasking ist, machte absolut keine Probleme. Man spürt eben doch die 2GB an RAM.

Enttäuscht hat mich auch bei diesem Tablet wieder wie so oft die Kamera. Die 8MP Kamera weiß einfach nicht zu überzeugen ganz zu schweigen von der 1,3 MP vorne. Rauschen steht an der Tagesordnung und auch der Winkel weiß nicht zu überzeugen. Für Videotelefonie wird es reichen für alles andere kann man die beiden Kameras leider nicht verwenden.

Hinsichtlich Software wird auf dem Mediapad Android 4.0.4 eingesetzt mit einer nur wenig bis gar nicht veränderten Oberfläche was mir sehr gefällt. Huawei liefert nur einige Apps mit damit man gleich mal loslegen kann. Hier zu erwähnen:

  • Riptide GP (ein Rennspiel)
  • Office Suite (Ansehen und Bearbeiten, beides möglich, einfach Top!)
  • Fruit Ninja (muss ich nicht mehr erklären oder?)

Ich habe das Tablet für eine Zugfahrt von knapp 6 Stunden in Beschlag gehabt. Akku hat locker gehalten und hat momentan noch 24 % Restkapazität. Wie anfangs bereits eingeleitet kostet das Gerät momentan um die 350 Euro, doch soll man es daher in seine Kaufentscheidung miteinbeziehen?

Ich sags euch ganz ehrlich Leute. Hätte ich nicht ein iOS-Tablet mit dem ich zufrieden bin würde ich momentan auf das Nexus 10 oder das Mediapad setzen. Bin wirklich überrascht vom Mediapad, die Verarbeitung passt, die Daten passen und die Software sowieso. Wer ein vernünftiges Tablet benötigt welches alle Optionen beherrschen soll holt sich das Gerät.

19/04/13

Die Quote.fm Jungs streichen die Segel

Vorneweg mal: Nein Quote.fm selbst macht nicht dicht, das Netzwerk bleibt bestehen.

2011 ging die Reise für die drei Jungs aus Hamburg (wobei einer noch nicht dort wohnte) los. Zuerst war es nur eine Idee und wurde auf einer Mini-Konferenz vorgestellt. Kurz danach glaubte man, dass man wohl die Idee streichen könnte aufgrund der geltenden Rechte wenn man einen Text zitiert. Schließlich fand man wenig später eine Lösung für das Problem und startete. Es entstand die erste Version und die ersten Designs.

Im Jahr 2012 war es dann soweit und auch der dritte Mann der Bande zog nach Hamburg. Zuerst arbeitete man noch unter dem Siegel Elbdudler, eine befreundete Agentur. Monate später gründete man eine eigene Firma und arbeitete fortan nur mehr für Quote.fm. Die Webseite bzw. der Dienst wurde gelauncht wie auch die iPhone und iPad App und vieles vieles weitere. Doch wie machten die Jungs Kohle? Man weiß es nicht, es waren wohl Investoren die das Projekt unterstützt haben. Doch auch diese wollen Veränderungen sehen und merken dass der Dienst permasteil geht.

Anfangs performte das Netzwerk sogar ganz gut doch irgendwie war es für mich so, dass man dennoch wenig Zeit dort verbrachte einfach weil man eben nicht jeden Tag ein gutes Zitat in einem Text gelesen hat. Zu wenig Nutzer, zu wenig Aufenthaltsdauer. Was nun folgte war nur eine Frage der Zeit. Anscheinend kam kein Geld mehr und auch ein vernünftiges Business-Modell mit dem man hätte wirtschaften können wurde nicht gefunden. Am Dienstag wurde nun bekannt gegeben, dass alle vier Mitarbeiter (es kam 2012 ein iOS-Entwickler dazu) von Quote.fm verschwinden und es an die Elbdudler übergeben wird. Ob verkauft oder nicht weiß man leider nicht.

Quote.fm wird weiter existieren, ob es jedoch in der gleichen Form existieren wird wie wir es jetzt kennen, ist nicht bekannt.
Ich denke, dass es langfristig von der Bildfläche verschwinden wird. Es war eine nette und gute Idee welche nie wirklich den Anklang gefunden hat, den man benötigt, um die Investoren bei Laune zu halten.

Machts gut Jungs, ihr habt es versucht und eure Arbeit gut gemacht!