DSL steht für Digital Subscriber Line, auf deutsch digital Teilnehmeranschluss.
Mit DSL kann man bis zu 50.000 kbit in der Sekunde übertragen (senden und empfangen!). Bei Modems bzw. ISDN Verbindungen sind nur 64 kBit pro Sekunde möglich.
Im Unterschied zu analogen Telefonanschlüssen benötigt man bei DSL lediglich eine Verbindung zwischen dem Teilnehmer und der Vermittlungsstelle. Bei einer DSL Verbindung werden sehr hohe Frequenzen verwendet ganz im Gegensatz zu der Telefonie, daher sind auch höhere Geschwindigkeiten möglich. Aufgrund der Frequenzdifferenz ist es möglich, dass man telefoniert während man gleichzeitig mit dem PC im Internet ist da die übliche Telefonleitung auf die Frequenz nicht angesprochen wird.
Das DSL Signal wird ganz normal über die Telefonleitung übertragen, hierbei muss das ankommende Signal (analog) noch in ein digitales Signal umgewandelt werden. Dies übernimmt der DSL-Multiplexer kurz DSLAM, welcher auf den entgegengesetzten Fall beherrscht, also ein digitales in ein analoges Signal zu verwandeln. Anschließend geht das Signal zu einem Konzentrator und dann zum Provider seiner Wahl. Die Weiterleitung der Verbindung wird dann über eine Breitband-Glasfaseranbindung ermöglicht.
Für DSL selbst ist nur ein DSL-Modem (bekommt man vom Provider), ein Splitter und eine Netzwerkkarte im PC möglich. Will man mehrere PCs mit einem Internetzugang versorgen benötigt man einen Router.
Hier noch eine Abbildung wie ein Netzwerk mit DSL aussehen könnte:
