Ich habe vor längerer Zeit einen Vortrag gehalten über die Grundsätze von Linux bzw. Ubuntu – hierzu habe ich eine Präsentation erstellt und einen Text welcher den Vortrag wiederspiegelt.
Der Vortrag ist vorallem auf Leute zugeschnitten welche bisher soweit nichts mit Linux am Hut haben. Sollte jemand auch mal in die Situation kommen, einen Vortrag halten zu müssen über dieses Thema der kann sich dies hier als Vorlage oder gleich als fertiges Referat nehmen.
Downloads:
Ich stelle dies frei zur Verfügung – es wäre nett wenn ihr mir einen Kommentar hinterlässt.
Hi!
Ich halte demnächst ein Referat über Linux und da kann ich dein Material gut gebrauchen!
MfG lineak
scheinst ja nicht sonderlich von freien Dokumentenformaten überzeugt zu sein…
Proprietäre Formate(ppt und doc) und das bei einer Linux-Präsentation!
Wenns denn wenigstens PDF wäre…
Ich bin sehr überzeugt davon habe auch nur Openoffice in Verwendung – allerdings musste der Vortrag in den Formaten .doc & .ppt abgegeben werden – deswegen!
linux.doc haha, was für ein Widerspruch! erklär deinen Vorgesetzten mal, dass ein office einen Haufen Geld kostet. danach kannst du denen erklären, wofür pdf steht: Portable Document Format.
wahrscheinlich fordert man am einfachsten ein .doc weil niemand ein .doc in ein pdf konvertieren kann.
linux.doc hihi..
Es handelte sich hierbei um eine Berufsschule!
Weiters würde ich euch bitten dies hier dankend anzunehmen oder es zu lassen.
Finde es ehrlich gesagt eine Frechheit, dass man etwas anbietet und sich dann noch sowas gefallen lassen muss!
Stell doch noch die Dateien als PDF/ODT bereit – wäre super!
An sich finde ich das eine klasse Idee, allerdings würde ich gern fragen, was du dafür bekommen hast?
Inhaltlich ist das sicherlich in Ordnung, aber in meinen Augen fehlt es eindeutig ein wenig an der Aufmachung. So kann man die Verteilung z.B. in Diagrammen darstellen. Auch viele Gliederungspunkte wirken recht lieblos dahingeworfen, wäre also für mich nicht so wirklich überzeugend. Auch sind in meinen Augen 3 Screenshots nicht ausreichend, um einen Windows-User zu überzeugen, wo diese doch eine Konsole im Gegenzug als extrem abschreckend empfinden. (Merke ich immer wieder selbst, wenn ich im Hörsaal meine Upgrades via apt-get erledige, allerdings weiß ich ja nicht, wie du das ganze an der Stelle erklärt hast.)
Als letzten Tipp möchte ich auch auf das Format eingehen: Exportiere die Präsentation in ein PDF. Du ersparst die ersten dämliche Kommentare, wie oben, die Datei ist zweitens kleiner und du hast drittens, insofern du mal eine Präsentation halten musst keine Darstellungsprobleme, weil PDF zum Glück überall gleich aussieht.
Soviel von mir.
lg
Ist nun auch als ODT zum Download bereit
@Marko Ott:
Klar es hapert natürlich – allerdings war dies nur ein Referat welches nicht mehr als 10 Minuten dauern sollte und nur einen kleinen Einblick geben sollte – war daher völlig ausreichend. Als kompletten Vortrag über Ubuntu kann man dies nicht vorzeigen, das ist klar – das war aber auch nicht die Absicht dahinter
Hallo Grabi,
Ich wollte mich auch über die Dokument Formate beschweren, sonst wär ich vom Ubuntuusers Planet nicht hierhergekommen. Hab dann auch die Kommentare und deine Reaktion mitbekommen. Jetzt, wo ich lese, welchen Zwängen du unterlegen bist möchte ich dir gratulieren und mich für das Material bedanken. Du kannst nix dafür, dass die an der Berufschule keine Ahnung vom Lotto haben und dich zwingen diese unmöglichen Formate zu verwenden. Wenn die das in dem Redmont Format wollen – ihr Problem, du hast gute Arbeit geleistet, die Botschaft freier Software weiter zu verbreiten, Danke sagt dir ein Oldie der in der Lage ist deine Botschaft in ein freies Format umzuwandeln……
Ich würde in der Präsentation mehr Bilder und weniger Text verwenden. Text ist das was sowieso mündlich vorgetragen wird. Das muss dann nicht alles Punkt für Punkt nochmal auf den Folien stehen.
Bei der Abschrift sieht es natürlich anders aus.
Danke an Denik für deine hilfreiche und nette Kritik – so macht bloggen Spaß
Vielleicht könntest du noch mehr Vorteile von Linux reinschreiben. Dann sieht man noch mehr von der wahre Größe, was ein Linux/Ubuntu alles leisten kann im Gegensatz zu Windows.
Z.B. hier findest du noch mehr Punkte:
http://www.whylinuxisbetter.net/
Vielleicht könntest du noch mehr Vorteile von Linux reinschreiben. Dann sieht man noch mehr von der wahre Größe, was ein Linux/Ubuntu heute alles leisten kann im Gegensatz zu Windows.
Z.B. hier findest du noch mehr Punkte:
http://www.whylinuxisbetter.net/
Ansonsten ist dein Präsentation gut gelungen für Leute, die noch nie oder auch nur wenig von Linux/Ubuntu erfahren haben.
Muss die Präsentation nur 10 min lang sein, oder darf es ruhig mehr sein?
Hi, ich hab ne Menge an Änderungsvorschlägen gefunden, ich hoffe du fast das konstruktiv auf und nicht als Gemecker. Schließlich muss ich das ja hier auch aufschreiben^^.
Nochmal gleich vorweg, der Vortrag ist nicht schlecht und es steckt Arbeit drin. und respekt für die Veröffentlichung!
Vielleicht hilft es ja auch anderen die noch ein Referat drüber machen müssen.
Das zu viel Text und zu wenig Bilder in der Präsentation sind kann ich bestätigen.
Der nächste Punkt ist wenn ich dich richtig verstehe bei dir nicht umsetzbar, du musstest es wohl abgeben. Aber falls man einen leistungsfähigen eigenen Rechner benutzen kann wäre es Spitze die Benutzeroberflächen nicht mit Bildern (der Zuschauer durchschaut das unbekannte System nicht, kann nicht durch fragen interagieren) machen, sondern die jeweiligen Systeme in VM´s vorzustellen. Alternativ dort mehrere Bilder mit den Grundfunktionen. Das muss nicht länger dauern, ein Bild mit Menü und Nautilus vorzustellen dauert unter umständern länger als eins mit Menü und eins mit Nautilus.
Bei der Paketverwaltung fehlen essentielle Vorteile, so dargestellt sieht man nur die größere komplexität: Verschiedene Programme können auf gemeinsame Grundfunktionen zugreifen, was Speicher spart und Wartungsaufwand reduziert. Sie werden zentral geupdatet! Wenn also in einem Unterbau eines seltenen Programms eine Sicherheitslücke auftaucht wird sie gestopft und ist nicht vom Update des Programms abhängig (wobei ich mir hier nicht 100%ig sicher bin ob das immer so stimmt), und die Programme werden kleiner und schneller, weil sie nicht selbst immer kucken müssen ob es was neues gibt. Außerdem sorgt die Paketverwaltung dafür, dass sich die Programme nicht gegenseitig beißen. Hab das schon gehört wie ein ganzes WindowsXP nach einer Kombination aus In- und Deinstallation verschiedener normaler Programme (von den Firmen CISCO und MS!) den Abgang gemacht hat.
Beim Softwarecenterbild wieder das gleiche wie oben: Wenn du auch noch ein Foto von der nächsten Seite mit dem Installieren-Knopf gemacht hättest, wärst du am ende im Vortrag schneller.
Dass .exe nicht unterstützt wird ist kein Nachteil, wenn dem so wäre, wären doch alle Vorteile des Paketsystems für den Hugo. Eben weil man über die Paketverwaltung installiert ist Linux stabil und sicher und schnell. Das Problem hier ist wohl eher Bug#1.
Einzig der User der weiß was er tut hat Nachteile, aber an den ist der Vortrag ja nicht gerichtet.
Sicher ist es unkomfortabel, dass es nicht geht, aber genau der Punkt macht meiner Meinung nach auf Normaluserebene den Unterschied von Linux zu Windows aus, ist also ein Kernpunkt eines solchen Vortrags.
Gut finde ich den Fokus nicht zu sehr auf die Quelloffenheit zu setzen, skripte schreiben brauch und kann der User nicht, sie bringt ihm also nur Vertrauen (schließlich überprüfen die Idealisten das System auf Datenschutz etc.) und schnell behobene Sicherheitslücken.
btw., wenn ich versuche was zu kompelieren brauch ich ne exakte Anleitung oder ziemlich lange…bin halt nur ein dummer User.
freundliche Grüße!
Danke für die konstruktive barbican.
Da ich hier mehr und mehr merke, dass hier Vorschläge kommen für einen richtigen Vortrag wollte ich euchmal das Grundgerüst aufzähle:
- maximal 10 Minuten
- maximal 2 Computerseiten
- kurzer Einblick in die Materie
- kein Video
- nur PowerPoint zum Vortragen, keine anderen Mittel
- .doc für die Abschrift und .ppt für die Präsentation
Hoffe damit alle Unklarheiten aus dem Weg geräumt zu haben.
Ich finde, man sollte in so einer Präsentation vor allem grundlegendes vermitteln. Man muss immer daran denken, auch wenn man so ein Referat vor einem “Informatikkurs” hält, dass >50% ihren PC größtenteils zum spielen benutzen und nur wissen, dass es irgendetwas gibt, was Linux heißt und mehr auch nicht. Bilder sind natürlich immer schön und gut, aber es soll ja an sich auch keine Werbeveranstaltung sein.
Und da v.a. Leute im “Publikum” sitzen, die absolut keine Ahnung von Linux oder allgemein Betriebssystemen haben und ihr System einfach als laufend und gut ist hinnehmen, ist viel Text manchmal nicht einmal schlecht. Wer keine Ahnung von etwas hat und nur Theorie vermittelt bekommen soll, der kann froh sein, wenn das, was gesagt wird in schriftlicher Form noch einmal an der Wand steht, und auch so, dass man den Inhalt der Präsentation versteht, ohne komplett zuzuhören und jedes Detail zu verstehen. Das ist genau das gleiche, wenn uns jemand etwas über sein Hobby Humanevolution erklären würde, wir wären froh wenn dort viel steht. So meine Meinung.
Zusatz: Und das mit den .exe Dateien ist in dem Falle dann definitiv ein Nachteil. Wo keine .exe wiedergegeben werden kann, kann auch kein CSS, CoD oder was auch immer gespielt werden, höchstens emuliert/simuliert. Und warum sollte man es sich dann schwer machen?
Man muss halt immer im die Zuhörer im Kopf behalten, die andere Sorgen haben als ein Linux Benutzer oder sich einfach nicht so sehr mit ihrem PC auseinander setzen wollen, aber vielleicht froh sind, wenigstens einmal etwas über Linux zu wissen
Vielen Dank für die Veröffentlichung. Ich werde demnächst GNU/Linux/Ubuntu in einer Verbraucherinitiative in Spanien vorstellen, da kommt mir das Material schon zugute
Ich möchte zwar kein direktes Referat halten, aber mich denoch über deinen Vortrag sowie die zusätzlich informativen Kommentare bedanken. Ich bin momentan in der Ausbildung und habe vor allem vom Kommentar von barbican noch einige Feinheiten dazugelernt. Zum Referat: Ich finde es ist dir dafür das du noch nicht viel mit LINUX zu tun hattest und Linux ein wirklich umfangreiches Thema ist doch schon gut gelungen, das einigermaßen zusammenzufassen
Natürlich gibt es auch Kritikpunkte, aber die gibt es immer und es ist ja auch gut, dass dir das heir in den Kommentaren mitgeteilt wurde, denn so lernt man dazu ^^