17/05/10

Mini-Notebooks & Netbooks – welche Einsatzzwecke?

Als Asus den ersten EEEPC veröffentlicht hat, war ich von Anfang an sehr angetan von dieser Idee. Auch wenn diese am Anfang noch weit nicht das konnten was heute mit einem Mini-Notebook (Werbung) möglich ist. Warum ich angetan war?

Ganz einfach, als der erste EEEPC veröffentlicht wurde gab es noch nicht wirklich soviele Smartphones bzw. boomte dieser Markt noch nicht, es gab einfach bis dato noch kein Gerät mit welchem ich schnell und einfach an Informationen kommen konnte und welches noch dazu nicht wie ein Holzklotz im Rucksack mitgeschleppt werden muss. Das Gerät hatte genau die Ressourcen welche man benötigte, nicht mehr und nicht weniger.

Genau hier stellt sich auch schon die (für mich) wichtige Frage – ist das was heute bereits mit den Mini-Notebook möglich ist schon zuviel des guten?

Eigentlich sind Netbooks ja gedacht um schnell und einfach ins Internet zu gelangen, ein paar Informationen abzurufen und aus. Zumindest bin ich der Auffassung.

Doch mit dem zunehmend größeren Smartphonemarkt stellt sich die Frage ob man da wirklich noch ein Netbook benötigt? Denn alles was ich mit dem Netbook machen kann/will ist meist auch mit dem Smartphone möglich, oder wie denkt ihr darüber?

18 Kommentare

  1. Pingback: Tweets that mention Mini-Notebooks & Netbooks – welche Einsatzzwecke? | Technical-Life -- Topsy.com

  2. Ich war noch nie Fan von Netbooks – Zu Leistungsschwach und Klein um ordentliche Arbeiten verrichten zu können und für das, was es kann reicht mir mein iPhone :)

    Mehr brauch ich nicht mehr will ich nicht. Außerdem für den Preis :O – Nein Danke!

    Ich hab weiters mein MacBook das mich überallhin begleitet und das ist mehr als doppelt so groß wie ein Netbook… Und weiter? Ob ich jetz ein Netbook in einer Tasche für ein 15″ Notebook transportiere, weils kleiner nunmal nicht geht, oder ein 15″ Ding drin eingepackt habe ?! – Ist das nicht komplett egal?

    Mit den Mini-Dingern stößt man sooo schnell an die Grenzen, alleine Homepages können auf dem Bildschirm nicht komplett dargestellt werden…

    Und ja ich bin ein NetBook-Feind :)

  3. Seit ich ein Smartphone besitze bleibt oefter mal das Netbook zuhause. Fuer Mail und Jabber reicht das allemal. Surfen ist damit sicher nicht soooo toll wie mit dem iPhone ;) , aber es geht. Auch verschiedene andere kleine Helfer auf dem Ding sind nuetzlich.

    Bei laengeren bzw. groesseren Unternehmungen oder bei Bedarf kommt dann entweder das Netbook (1.2kg) oder die ‘Grosse’ (1.7kg) schon allein wegen dem besseren Tastaturerlebnis mit. Reisen lassen sich z.b. prima mit Videos verkuerzen und das Surfen ist schon ein Hauch besser von der Groesse her, wobei ich schon ein wenig neidisch auf die AppleUser bin. Die Seite http://en.wikipedia.org/wiki/Stockholm_syndrome kann ich ohne Scrollen selbst auf meinem 24 Zoeller nicht komplett lesen.

    Fuer mich haben daher beide Typen (Smartphone und kleiner Klappcomputer) ihr Einsatzszenario. Beide haben Vorteile und ebenso Nachteile gegenueber dem anderen.

    Auf gut deutsch: Ich hab mit allen Spass

    P.S. Hab die Ironie-Tags nicht gefunden ;-)

      • @Grabi, die P.S. Zeile mit den Ironie-Tags sollten nur als Absicherung dienen, da ich doch ganz leicht Apple-Geraete…

        Auch wenn mich seit langem so ein 13″ MacBook zum spielen, testen, forschen, whatever reizt (ich wuerde sogar deren Firmenpolitik ertragen), aber der Kommentar meines Vorgaengers war mir ein wenig zu Apple-lastig.

        Die Frage ging ja nicht um Hersteller, sondern um verschiedene Geraete/Bauformen/Groessen. ;-)

        Ich habe dann aber gleich nach dem Abschicken des Kommentars bemerkt dass es hier (im Blog) ja ne Apple-Kategorie gibt und somit ist es ja auch okay. :-)

        • @deifl, ja aber es ist dennoch kein Apple Blog ;-) Bitte hier um Unterscheidung! Natürlich soll es bei dieser Diskussion und die Bauform an sich gehen!

  4. Hi,
    also ich finde mit den Netbooks hat erst richtig das Zeitalter der “tragbaren Computer” angefangen.
    Wie du schon sagtest, man muss nicht mehr ein riesiges schweres Teil mit herum schleppen, um dann 1 bis 2 Stunden damit arbeiten zu können, da durch die ineffiziente bzw viel zu leistungsstarke Hardware mehr nicht möglich war. Da treffen die Netbooks meiner Meinung nach genau den gewollten Kompromiss aus Mobilität und Leistung. Vorher haben die Computerfirmen versucht genau die selbe Leistung eines Desktops in einen tragbaren Computer zu packen, was eigentlich genau der falsche Weg war. Nun hat man dieses Problem erkannt und mehr auf Portablität gesetzt – mit großem Erfolg wie man sieht.

    • @Phil, Ja jedoch fragt sich für mich – wie oben schon erwähnt – reicht ein tragbarer Computer im Sinne eines Smartphones nicht auch? Weil zum richtigen Arbeiten hab ich ja eh mein größes Notebook, oder gleich einen Desktop PC!

  5. Also ich selbst halte von Netbooks nicht viel. Zu Leistungsschwach und zu klein zum Arbeiten. Um unterwegs Nachrichten zu lesen und im Netz zu stöbern, hab ich meinen Palm Pre.

    Hatte früher einen 15-Zoll (4:3)-Laptop, seit dem Aufkommen von 16:9-Laptops sind aber auch 15-Zoll-Laptops breite große Dinger, die für mich keine tragbaren Computer mehr sind.
    Aus diesem Grund hab ich mir fürs Studium einen sogenannten Subnotebook (Acer Travelmate) gekauft.
    Mit 12,1 Zoll Bildschirmdiagonale ist er in etwa so breit, wie mein alter 15 Zoll-4:3-Laptop war…
    Klein und schlank, optimal zum transportieren, kein schweres Riesending und mit nem Intel Core2Duo 2×2 Ghz recht leistungsfähig, und mit 2,5 bis 3 h ist die Akkulaufzeit auch ok.

    Fazit für mich:
    Netbook zu klein und zu schwach, Laptops zu breit und zu groß, 12-13 Zoll Subnotebook passend. :)

    • @Fred, jedoch auch ein Subnotebook – das heißt du hast noch einen Desktop oder ein größeres Ding zuhause?

      Für dich wäre doch eigentlich ein MacBook Pro in 13,3 Zoll perfekt oder? :)

      • @Grabi, Ja, zuhause hab ich noch nen großen Desktop-PC stehen. Mein Notebook nutze ich also eigentlich wirklich nur in der Uni oder wenn ich unterwegs bin.
        Ich denke zum dauerhaften Arbeiten als Hauptrechner wären mir auch die 12 – 13 Zoll zu klein.

        Bzgl MacBook Pro:
        1. Bin ich kein Geldscheißer. :)
        2. Brauch ich mein Linux auf den PCs. :) :)
        3. Ich mag Apple nicht. :) :) :P

        • @Fred, Hab auch ein 13″ MacBook (Late2008). Bin vollauf zufrieden. Schnell und Stabil. Von windows halte ich schon lang nix mehr.

          Desktop PC hab ich zum Arbeiten für “Große Sachen” MacBook ist wie schon erwähnt immer mit dabei, kann alles und mit 5h Akku eigentlich perfekt.

          Wenn meine alte Windows-Kiste den Geist aufgibt wirds durch einen 27″ iMac ersetzt :D

          Zurück zu den NetBooks:
          Klar sind sie klein, ein Freund von mir war auch total besessen von den Dingern.
          Tja, blöd, dass es sein einziger “PC” ist. Jetz hat er was mit OpenGL programmieren müssen, und schon bist ziemlich blöd dran. Übersetzungsvorgang liegt bei dem Ding in etwa bei 5 Minuten.

          Zum Arbeiten sind die einfach nicht gemacht und werden nie ein Ersatz werden (können).
          Für was ichs mir noch vorstellen könnte ist maximal zum Fotozwischenspeichern auf Urlaub o.ä.
          Aber obs da ein 13″,15″ oder ein <11″ Teil ist – da kommts echt nicht drauf an…

          • @vossi__, @Grabi
            Oha, ein Netbook als einziger PC ist natürlich auch hart… das könnt ich glaub nur mit angeschlossenem Bildschirm ertragen ^^

            Hm zum Macbook:
            Wie gesagt, ich bevorzuge ein offenes Linuxsystem.
            Es ist keine Frage, MacOS scheint ein klasse System zu sein, leistungsfähig, sicher, einfach und modern.
            Aber ein Unternehmen mit einer Firmenpolitik jenseits des Ertragbaren, das seine Kunden geiselt, fesselt und beschränkt (bei MacOS weniger, bei Iphone OS umso mehr), Inhalte bestimmt und zensiert und 30% an jeder für ihr System verkaufte Software behält (denkt mal, das hätte Microsoft seit 1992 so gemacht o_O), und dabei einen so unglaublichen und unlogischen Hype erzeugt, dass jeder so ein Ding haben will, auch wenn er es nicht wirklich braucht (Stichwort IPad) und selbst eine elektrische Fußhupe mit Apfellogo religiös verehren würde (Zitat Mario Sixtus), sieht keinen Cent von mir.

            Klar, das trifft fast alles nur für die mobilen AppleOS-Versionen zu, aber es ist die selbe, absolut unsympathische Firma. :)

            Und da ich hier auf einem recht appleaffinen Blog bin, geh ich jetzt mit meinen gewagten Aussagen lieber mal in Deckung ;)

            • @Fred, du bist auf keine recht appleaffinen Blog das will ich hier einmal ganz klar darstellen!

              Ich heiße sowas auch definitiv nicht gut – aber ich bin der Meinung das die Produkte einfach sehr gut sind (auch von der Verarbeitung) daher hab ich mir eins gekauft und wegen nichts anderem. :)

              Eigentlich komme ich ja auch selbst aus der Ubuntuschiene wie ich auch schon des öfteren erwähnt habe, daher gabs früher sehr viele Blogposts darüber!

            • @Grabi
              Okay, hast recht, hier gibts ja eigentlich auch einige Linuxkategorien ;)

              Hm, so, Softwaremäßig ist der Diskussion wohl ein Ende gesetzt, auf deine letzte Antwort kann ich nicht mehr antworten. ^^

              Bin übrigens Fensterbank bei Twitter, damit du auch weißt, wen du vor dir hast. :)

            • @Fred, Ich akzeptiere andere Meinungen, und kann auch deine Sicht der Dinge verstehen :)

              Und keine Angst ich reite auch nicht weiter drauf rum…
              Aber nur als Tipp, falls du mal die Möglichkeit haben solltest einen Mac zu probieren – probiers ;)
              -> ich kam nicht mehr los davon…

              So Wie man von NetBooks zu Apple kommt … intressant :roll:

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