14/02/16

Bye Facebook!

Es war ein langsamer Prozess, aber doch ein stetiger. Facebook wurde in den letzten Monaten immer weniger von mir besucht, es wurde immer unwichtiger. Facebook war für mich schon immer die zweite Wahl, nach Twitter, und auch eher notwendiges Übel als gern genutztes Netzwerk.

Dennoch, ein täglicher Besuch war an der Tagesordnung. Über Weihnachten war ich dann mal ein paar Tage komplett offline, Weihnachtsfeiertage mit der Familie genießen und mal komplett abschalten. Was mir fehlte? Facebook auf alle Fälle nicht. Seit den Weihnachtsfeiertagen war ich nun überhaupt nicht mehr auf FB. Wie so oft führten dazu sehr viele Punkte und nicht bloß einer.

Neuigkeiten von Freunden

Wenn man jemanden fragt warum man das soziale Netzwerk benutzt dann ist die Nummer 1 Antwort immer: „Damit man weiß was bei meinen Freunden los ist“. Doch stimmt das wirklich? In meinem Fall so gar nicht. Mit den richtigen Freunden ist man ohnehin immer mal wieder im Kontakt, dazu braucht es kein Facebook. Jeder Spaziergang und jedes Essen interessiert mich dann wirklich nicht immer.

täglicher Stress

Damit man absolut nichts verpasst und defacto immer mitreden (haha!) kann, muss man  täglich und das mehrmals vorbeischauen. Doch hat man wirklich die Zeit dafür? Da ich ohnehin eher Twitter als Facebook User bin und war, will ich mir ehrlich gesagt die Zeit einfach nicht nehmen.

Klar ist das eine Art von selbstgemachter Stress. Nach dem Aufstehen erstmal checken was so los ist, den gesamten Tag auf heiße News von Nicht-Freunden die Seite checken, wenn was „cooles“ passiert selbst erstmal direkt nen Status absetzen. Wobei das mit dem Status absetzen in meinem Fall ohnehin fast nie passierte, aber ihr wisst was ich meine! Fakt ist: diese tägliche geklicke am Netzwerk ist auch eine Art von Stress die der Mensch eigentlich nicht braucht.

Timeline voller Spam

Auch wenn man seine Einstellungen noch so granular wählt wie es irgendwie möglich ist, man bekommt noch immer genug Spam in die Timeline. Selbst wenn man ohnehin schon sämtliche Spiele und Anwendungen und sogar Personen ausgeblendet hat, es wurde mit der Zeit, auch dank Facebook und seinem Algorithmus, immer unübersichtlicher.

Das eigene Projekt

Aber, aber, aber: Für das eigene Projekt braucht man doch eine Facebook-Seite sonst ist man ja nicht erfolgreich. Quatsch! Für manche Projekte mag das stimmen, für die meisten trau ich mich aber zu wetten, dass diese ohne Facebook genauso gut oder eben schlecht anlaufen würden. Für meine Blogs ist das auf alle Fälle nicht nötig, ich blogge aus Spaß und dafür brauch ich keine tägliche aktualisierte Facebookseite.

Wochen später

Anfangs war ich mir selbst nicht sicher ob das alles so richtig ist oder ob das bloß eine kurzweilige Erscheinung ist. Mittlerweile weiß ich, dass dem nicht so ist. Facebook wurde nicht mehr besucht und mir fehlt wenig bis gar nichts. Auch die FB-App ist vom iPhone verschwunden (nervige Push sei Dank).

Dies alles spiegelt schlichtweg meine persönliche Meinung. Für viele mag das Netzwerk viele Vorteile bringen, mich hat es am Ende in Wahrheit nur eingeschränkt und das soll ja schließlich so nicht sein!

 

 

Autor: Christoph

IT mit Herz und Seele. Interessiert sich für fast alles wofür Technical-Life steht und hat hier Anfangs an den Mühlen gedreht. Serienjunkie aus Überzeugung. Twitter: @technicallife

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